Behaglichkeit

Die verbesserte thermische Isolierung der Warmen Kante sorgt für höhere Temperaturen an der inneren Glasoberfläche. Es entfällt das unbehagliche Gefühl, das von Bauteiloberflächen ausgeht, deren Temperatur deutlich unter der Raumtemperatur liegt. Die fehlende Wärmestrahlung solcher kalten Zonen wird von Menschen im Raum subjektiv als unangenehme Zugluft empfunden. Auch wenn es keinen Luftstrom durch Undichtigkeiten gibt, kann ein starker Temperaturunterschied zwischen der Mitte und dem Rand einer Verglasung zu Luftbewegungen vor der Scheibe führen. Dieser Kaltluftabfall ist als Luftzug fühlbar.

Das ift Rosenheim hat beispielhaft für ein einflügeliges, 148 cm hohes und 123 cm breites Holzrahmenfenster (Uf=1,3 W/m²K) mit 30% Rahmenanteil und 3-fach Verglasung (Ug=0,7 W/m²K) den Temperaturunterschied an der inneren Glasrandzone ermittelt. Bei einer Außentemperatur von -10 °C und einer Innentemperatur von +20 °C steigt die Oberflächentemperatur in diesem Bereich um 4,1 °C, wenn statt eines herkömmlichen Abstandhalters aus Aluminium ein hochwertiger, wärmetechnisch verbesserter Abstandhalter wie ACSplus verwendet wird.