Optik

Bei den früher üblichen großen Einstandstiefen des Isolierglases im Rahmen waren die Abstandhalter faktisch nicht zu sehen. Dementsprechend gab es kaum Anforderungen an das Aussehen der Bauteile.

Dies hat sich in den letzten Jahren jedoch entscheidend geändert, denn die moderne Architektur ist von schlanken Rahmenprofilen mit schmalen Ansichtsbreiten geprägt. Daraus resultieren in vielen Fällen sehr geringe Einstandstiefen des Isolierglases im Rahmen; mit der Folge, dass der Randverbund stärker ins Blickfeld des Betrachters gerät. Seine optisch hochwertige Ausbildung ist deshalb zu einem wesentlichen Qualitätskriterium geworden, das vor allem bestimmt wird durch

  • Farbe und Glanzgrad der sichtbaren Oberflächen
  • eine saubere, quetschungsfreie Ausbildung der Ecken
  • exakte Winkeltreue und Geradlinigkeit des Abstandhalterrahmens bei 2-fach-Isolierglas und zusätzlich bei 3-fach-Isolierglas die absolute Parallelität beider Abstandhalter einer Seite